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SachsenDer Freistaat
Der Freistaat Sachsen ist heute ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt ist Dresden. Er ist das östlichste Bundesland und hat eine gemeinsame Grenze zu Polen und der tschechischen Republik. Im Westen grenzt er an die Freistaaten Bayern und Thüringen. Nordwestlich schließt sich Sachen-Anhalt und im Norden Brandenburg an. Mit einer Fläche von 18.415,66 km² bildet es 5,16% der Gesamtfläche der heutigen Bundesrepublik Deutschland ab und ist somit flächenmäßig das 10. größte Bundesland. Mit einer Einwohnerzahl von 4.296.284 (Stand 31.12.1004) errechnet sich eine Bevölkerungsdichte von theoretischen 233km²/Einwohner. Damit besteht das heutige Sachsen nahezu unverändert aus dem Staatsgebiet zu Zeiten der Weimarer Republik. Damit sei auch grob die Namensgebung Freistaat erklärt. Während einige der heutigen Bundesländer aus der Aufteilung des Freistaat Preußen geschnitzt wurden oder durch Zusammenschluss älterer Republiken und Volksstaaten entstanden, existierten die Freistaaten Bayern, Sachsen und Thüringen schon zu Zeiten des Deutschen Reichs. Ursprünglich war auch Hessen in seiner Verfassung als Freistaat proklamiert, änderte seine Bezeichnung dann aber in Volksstaat. Topographie
Sachsen
bietet sehr unterschiedliche geologische und damit auch topografische
Strukturen. Während im Norden die fruchtbare Leipziger Tieflandbucht die
tiefsten Punkte markiert, schließt sich schon bald das
Nach einer Staatsvermessung im Jahre 1994 wurde der geografische Mittelpunkt Sachsens im Tharandter Wald Nähe Colditz auf N 50°55'46" / E 13°27'30" bestimmt. Der Ort soll eine seltene Flora und Fauna aufweisen. GeschichteBeherrscht wurde Sachsen im Mittelalter von zwei Adelsgeschlechtern. Das ältere, das Haus Wettin (965), abstammend von Widukind über die Liudolfinger (auch Ottonen genannt), herrschte bereits seit 1089 als Markgrafen von Meißen. Obwohl Meißen eigentlich mitten im heutigen Sachsen gelegen, waren sie dennoch nicht Herrscher über das Sachsen jener Zeit. Zunächst wurden die Askanier (1036), ein in Aschersleben ansässiges schwäbisch-fränkisches Fürstengeschlecht, als Herzöge von Sachsen benannt. Im Jahre 1356 wird Sachsen von Kaiser Karl IV zum Kurfürstentum erhoben. Erst als die Askanier Linie 1423 ausstarb, übernahm der Wettiner Markgraf Friedrich IV von Meißen als Friedrich I (der Streitbare) die Kurfürstenwürde. Bereits 2 Generationen später teilte sich die Linie in die Ernestiner und Albertiner Linien. Zunächst blieb die Kurfürstenwürde bei den Ernestinern, die gemeinsam mit den Albertinern weiter über Sachsen herrschten. In der Leipziger Teilung wurden die Ländereien vertraglich zwischen beiden Linien aufgeteilt. Nach dem Schmalkaldischen Krieg verloren die Ernestiner große Teile Ostsachens und die Kurfürstenwürde an die Albertiner. Im Jahre 1806 erhob Napoleon Sachsen zum Königreich, welches bis zum Ende des ersten Weltkriegs existiert. Am 13. November 1918 dankte der letzte sächsische König Friedrich August II mit den Worten "Macht doch Eiern Dreck alleene!" ab. Es sei jedoch dringend anzumerken, dass die Ausbreitung Sachsens im frühmittelalterlichen und mittelalterlichen Zeitraum sich wesentlich vom heutigen Sachsen unterscheidet. Das heutige Sachsen beschränkt sich überwiegend auf das Territorium der mittelalterlich Mark Meißen und Teile der Mark Zeitz. Burgen- und Schlösserland
Die
wechselvolle und stolze Geschichte Sachsens und der Grafschaft Meißen ist
in über 1000 Burgen und Schlössern dokumentiert.
Zur schnellen Information werden dort zwei Tourismusbroschüren zum Download angeboten. Der 15seitige Übersichtsflyer "Faszinierende Vielfalt - Schlösser, Burgen und Gärten in Sachsen" (675kB) enthält eine Kurzvorstellung der 23 staatlichen Einrichtungen. In der 35seitigen Imagebroschüre "Schlösserland Sachen - Alte Pracht in neuem Glanz" (3,9MB) werden 43 ausgewählte Schlösser, Burgen, Gärten und Klöster in Sachsen vorgestellt, darunter auch Übernachtungsmöglichkeiten in Schlössern und 4 thematische Routen "Auf vier Wegen zu Sachsens Geschichte". |
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